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KI-Rechenzentren dürften 2030 einen Wasserverbrauch wie 1,3 Milliarden Menschen haben

Artikel: Der Standard (06-2026)

Ein neuer Bericht schätzt die Umweltfolgen von Datenzentren und KI-Anfragen ab

„Damit gehen nicht nur wirtschaftliche Vorteile einher. Längst regt sich Widerstand, unter anderem aufgrund des hohen Wasser- und Energieverbrauchs. Deshalb veröffentlichte die Universität der Vereinten Nationen (UNU) nun einen Bericht über die Umweltkosten von Künstlicher Intelligenz und deren Energienutzung. Die Prognose für das Jahr 2030 lautet: Der Wasserfußabdruck aller KI-Datenzentren dürfte dann den jährlichen Wasserbedürfnissen der Bevölkerung von Subsahara-Afrika entsprechen, also von rund 1,3 Milliarden Menschen. Geht die aktuelle Entwicklung so weiter, wird der Stromverbrauch aller Rechenzentren 2030 auf mehr als 945 Terawattstunden (TWh) kommen, fast drei Prozent der globalen Stromnutzung. Diese Menge könnte die 1,3 Milliarden Menschen für fünfeinhalb Jahre mit Elektrizität versorgen, heißt es im Bericht.“

Die Themen:

  • Stromfresser
  • Bericht mit Schwächen
  • Ohne „bitte“ und „danke“
  • Klimaproblem?

Julia Sica
Erschienen 03.06.2026,  Der Standard Online

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