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Anwohner ziehen gegen Microsoft vor Gericht: Lärm des KI-Rechenzentrums sei „ähnlich eines Güterzugs”

Artikel: chip (07-2026)

„Microsoft feiert sein neues Milliarden-KI-Rechenzentrum in Wisconsin als Tech-Wunder. Für die Anwohner ist die Anlage jedoch vor allem unerträglich laut. Wegen des Dauerlärms ziehen sie nun vor Gericht.“

Die Kläger schildern, dass sie rund um die Uhr einem Geräuschpegel ausgesetzt seien, von der Lautstärke „ähnlich einem Güterzug“ wäre. Verantwortlich seien vor allem dieselbetriebene Notstromgeneratoren sowie umfangreiche Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, darunter Kältemaschinen, Kühltürme, Lüftungsgeräte und Ventilatoren zur Kühlung und Kondensation.

Microsoft räumt die Lärmprobleme in einem offiziellen Blogeintrag zum Standort Mount Pleasant selbst ein: Demnach laufen die Kühlventilatoren „mit hoher Geschwindigkeit“ und erzeugen einen „tonalen Tinnitus“. Der Konzern hat nach eigenen Angaben bereits Schallschutzmauern installiert, die laut Klageschrift jedoch nicht ausreichend seien.

Die Themen:

  • Anwohner klagen: Warum Microsofts Hochleistungszentrum vor Gericht landet
  • Bis zu 100 Dezibel: Welche Folgen der Lärm von Rechenzentren haben kann
  • Hoher Wasserverbrauch und steigende Kosten für die Region

Luca Wolkstein
Erschienen 14.07.2026, CHIP Online

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